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Home Peking 2008 arrow Tagebuch arrow 06. 09. 2008  

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Samstag, 6.9.2008

Beeindruckende Eröffnungsfeier der Paralympischen Sommerspiele in Peking

Die XIII. Paralympischen Sommerspiele sind eröffnet. Mit einer Show, die ihresgleichen sucht. Die chinesischen Gastgeber haben ihr Versprechen, für die Paralympischen Spiele nicht weniger Aufwand zu betreiben als für Olympia, bisher voll und ganz gehalten. Organisation, Sportstätten, aber vor allem die imposante Eröffnungsfeier im Nationalstadion "Vogelnest" haben ein neues Kapitel in der Geschichte der Paralympics aufgeschlagen.


Die mehr als 4.000 Athletinnen und Athleten, ihre BetreuerInnen und alle Zuschauer erlebten eine Show, die bombastisch, glamourös, aber auch leise und berührend war. Etwa, als ein elfjähriges Mädchen, das vor vier Monaten beim Erdbeben in Sichuan ein Bein verloren hatte, im Rollstuhl an einer Ballettnummer teilnahm. Oder, als 300 taube Tänzerinnen unter Anleitung ihrer Trainerinnen eine wunderschöne Choreographie auf die 1000 Tonnen schwere Hauptbühne zauberten. Über 800 Freiwillige in knapp 5.000  Kostümen waren an der Show beteiligt.
Als Höhepunkt wurde natürlich die paralympische Flamme entzündet - ein chinesischer Athlet zog sich samt Rollstuhl an einem Seil bis zum Stadiondach empor und entflammte die paralympische Fackel. Ein gigantisches Feuerwerk beschloss die einzigartige Eröffnungszeremonie.

Österreich marschierte als 130. von 148 Nationen in das "Vogelnest" ein, angeführt von ÖPC-Präsident Peter Wittmann, ÖOC-Präsident Leo Wallner und Chef de Mission Petra Huber. Die rotweißrote Fahne trug der Handbiker Christoph Etzlstorfer.

Bereits morgen beginnen für einige Österreicher die Wettkämpfe. Sportschütze Hubert Aufschnaiter tritt über 10 Meter Luftpistole an, die Bahnradfahrer Wolfgang Dabernig, Alexander Hohlrieder und Erich Stauffer haben das 1.000 Meter-Zeitfahren vor sich, die Tischtennisspieler steigen in ihr Turnier ein und in Hongkong nimmt Reiter Thomas Haller den Bewerb auf.

© Fotos: Franz Baldauf (2008)
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